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IG Metall Baden-Württemberg

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DGB-Infodienst "klartext" 05/2016

DGB-Infodienst "klartext" 05/2016

08.02.2016 Ökostrom: Kein Verdrängungswettbewerb durch Ausschreibungen

Deutschland hat zwischen 2000 und 2015 den Anteil der erneuerbaren Energien an Gesamtstromversorgung von 6,6 Prozent auf 30 Prozent fast verfünffacht. Zu dieser positiven Entwicklung hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entschieden beigetragen. Das EEG, das die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz regelt und deren Erzeugern feste Einspeisevergütung garantiert, muss aufgrund europarechtlicher Vorgaben überarbeitet werden. Deshalb arbeitet derzeit das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an der Neufassung des EEG mit dem Ziel, die Förderung auf das so genannte Ausschreibungssystem umzustellen. Das BMWi verspricht sich davon zweierlei: Einerseits sollen durch die Vorgabe von Ausschreibungsvolumina die im Koalitionsvertrag festgelegten Ausbaukorridore erreicht werden. Andererseits sollen die Kosten des Zubaus der erneuerbaren Energien stärker sinken als bei der bisherigen staatlichen Preissetzung.

Letzte Änderung: 08.02.2016

Creative Commons License 3.0: BY-NC-ND

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